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Die Gegend
IN DER UMGEBUNG - Zahlreich sind die Orte, die für den Touristen interessant sind: Montalcino mit dem Ausgrabungsstätten der Etrusker, den Museen, dem Fort, der Abtei S.Antimo, den Burgen und den Pfarreien. Siena, die Stadt des Palio, herrliche Hauptstadt der Provinz, reich an Geschichte und Kunst. S. Quirico d’Orcia mit dem herrlichen Kolleg, der Kirche S. Francesco, den Leoninischen Gärten. Pienza, Renaissancestadt mit der erstaunlichen Kathedrale, den historischen Palästen, dem Diözesanmuseum und dem majestätischen Palazzo Piccolomini. Montepulciano, eine Stadt, berühmt für seine beeindruckenden Paläste und für die Thermen. Die Maremma mit dem Parco dell’Uccellina, den etruskischen Ausgrabungsstätten, den Thermen von Saturna. Das Meer und das Gebirge kann man in ca. 40 Minuten erreichen.
Montalcino und das Val d'Orcia - Hinweise zu Geschichte und Landschaft
| Montalcino liegt 564 m ü. d. M., zwischen den Tälern des Asso im Osten, des Orcia im Süden, des Ombrone im Norden und Westen. Das Gemeindegebiet ist auf ausreichend detaillierten Landkarten wegen seiner fast quadratischen Form, die von den oben genannten Flüssen eingerahmt wird, gut zu erkennen. Montalcino verdankt seinen Namen der Steineiche (leccio), einem Baum, der in den Wäldern auf den Hängen der umliegenden Hügel vorherrscht. Geschichtlich ist der Ort mit Siena stark verbunden, Montalcino war das letzte Verteidigungsbollwerk gegen die spanischen Invasoren und die feindlichen Florentiner, die letzte freie mittelalterliche Gemeinde, die sich der Eroberung durch die Spanier im 17. Jahrhundert erwehren konnte. Damit hat der Ort ein Zeichen gesetzt für das einer historischen Epoche auf der Halbinsel. Montalcino ist Teil des größeren Gebietes Val d’Orcia, auch wenn sich das Gemeindegebiet wegen seiner landschaftlichen und geographischen Besonderheiten etwas davon absetzt. Die umliegenden Täler haben die Silhouette des Hügels von Montalcino besonders hervor und heben ihn in eine absolut dominierende Lage über die Gegend. Von hier aus hat meinen weiten Blick, der nach Norden bis zum Appenin reicht, im Süden/Südwesten bis zum Meer und der Insel Giglio (an besonders klaren Tagen auch vom Landgut Giardino aus sichtbar). Das ganze Val d'Orcia ist vor allem durch seine Hügellandschaft charakterisiert, die in Ost-West-Richtung vom Lauf des Flusses Orcia durchschnitten wird. Die Landschaft des Val d'Orcia, bekannt und bewundert in der ganzen Welt, wurde vom zurückweichenden Meer vor Millionen von Jahren so geformt, dann vom sich ablagernden Sand und Kies, welche die Oberflächenstruktur der Täler bestimmen. Diese Landschaft wurde dann noch einmal von einem heute inaktiven Vulkan, dem Monte Amiata verändert. Bestimmendes Element der Landschaft ist die Erosion, welche die tonhaltige Kreide freischwemmt. Die besonders sichtbaren Folgen der Erosion sind die Täler und Furchen, die an vielen Orten noch sichtbar sind (S.Quirico, Pienza) und oft einfach den Hauptwasseradern folgen. Die Landschaft ist dem benachbarten Kreidegebirge von Siena sehr ähnlich, dem Gebiet, das zwischen Siena und den Gemeinden Asciano, S.Giovanni d’Asso, Buonconvento liegt und sich auf dem Gebiet von Montalcino und S.Quirico fortsetzt und natürlich das Val d’Orcia selbst. Am Südhang von Montalcino, wo sich das Landgut befindet, öffnet sich das Tal, entlang von Weinbergen und hin zum Fluß Ombrone, in den der Orcia mündet, schließlich dann zur Maremma und dem Meer. Wer jedoch die Abhänge des Monte Amiata hochsteigt, findet sich in Bergwäldern mit Buchen und Kastanien wieder. Im Val d'Orcia liegen besonders viele architektonisch und künstlerisch bedeutende Werke dicht beieinander, wodurch die Gegend zu einem kulturell hochinteressanten Platz wird. |
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